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Mysterium G-Punkt
WissenswertesBeschrieben wurde diese Zone schon im 17. Jahrhundert von dem Niederländer De Graaf, ihm viel dabei die Ähnlichkeit des Gewebes mit der Prostata beim Mann auf. Dieser erwähnte damals schon die "weibliche Ejakulation". Der G-Punkt befindet sich etwa 4-5 cm vom Scheideneingang hinter der Scheidenvorderwand, in der Nähe der Harnröhre. Die weibliche Harnröhre umgibt ein Gewebe, das bei Erregung anschwellen und hart werden kann - ähnlich wie beim Penis. Eingelagerte Drüsen lassen den Vergleich mit der Prostata des Mannes zu. Ist die Frau noch nicht erregt, also die Scheide noch trocken, wird die Stimulation dieser Zone eher als unangenehm empfunden. Erst bei steigender Lust schwillt die Region um die Harnröhre besonders am Übergang zur Blase an, die Reizung wird nun als erregend empfunden. Ein ovaler Knoten von etwa 1,5-2 cm Durchmesser ist ertastbar, wobei die Größe nicht wichtig ist und von Frau zu Frau unterschiedlich ist. Bei längerer Stimulation vom G-Punkt kann es zu Mehrfachorgasmen mit einer Ausschüttung von Flüssigkeit kommen, die "weibliche Ejakulation". Manche Sexualwissenschaftler sind der Ansicht, dass hierdurch das Lustempfinden verbessert werden soll. Eine Stimulation durch den Penis des Mannes ist in der Missionarsstellung wohl schon aus anatomischen Gründen nicht möglich. Der Geschlechtsverkehr "von hinten", ist da wohl die bessere Variante, ebenso, wie wenn die Frau auf dem Mann sitzt (Reiterstellung). Sobald die Scheidenvorderwand gereizt wird, ist eine längliche Erhebung tastbar. Das Gewebe rund um die Harnröhre ist jetzt angeschwollen. Es kann vorkommen, dass dabei eine Flüssigkeit abgesondert wird, es wird extrem nass, kann sogar richtig spritzen. Bei der Flüssigkeit handelt es sich nicht um Urin. Die Menge der Flüssigkeit kann von einigen Tropfen bis zu einigen Kubikzentimetern variieren, dieses Sekret wird von den Skene-Drüsen, die rechts und links bei der Harnröhre sitzen, abgesondert. Das Sekret, was hellgelb bis milchig ist, ähnelt dem Ejakulat des Mannes, ohne Samenfäden. Der Geruch hängt von den Lebensgewohnheiten (etwa Ernährung), sowie von der Häufigkeit der Ejakulationen ab. Diese muss aber nicht zwangsläufig bei jedem Orgasmus auftreten, manche Frauen ejakulieren auch bei anderen Stimulationen, wie z B oraler Reizung. Es ist also ein Irrtum zu glauben, dass hierbei etwa Urin im Spiel ist. Einigen Wissenschaftlern zufolge hat der G-Punkt auch eine schmerzlindernde Funktion während eines Geburtsvorgangs. Durch den dabei ausgeübten Druck auf die G-Zone kommt es zu einer erhöhten Ausschüttung von Endorphinen, also von körpereigenem Schmerzmittel. Eine Annahme, die durch Ergebnisse von Tierversuchen gestützt wird. Den G Punkt Suchen und Finden
Heiße Stellungen inkl. G-Punkt-Feeling
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